Lkw-Verkehr bleibt großes Ärgernis

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19.01.2016


Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd fordert von der Stadtverwaltung Antworten und Konzepte. Von Hildegard Chudobba

Der Lkw-Verkehr im Duisburger Süden hat merklich zugenommen. Wer beispielsweise auf der Mannesmann Straße zwischen der B288 und Wanheim unterwegs ist, kann davon ein Lied singen. Grund für die vielen Brummis ist, dass sich immer mehr Unternehmen im Süden ansiedeln, die auf Lieferverkehr angewiesen sind. Alle Versuche, zum Beispiel durch eine direkte Anbindung des Mannesmann-Ackers an die B288 die Verkehrsbelastung in den angrenzenden Wohngebieten zu senken, sind bislang gescheitert.

"Wenn Wohngebiete als Transitroute oder Betriebshof genutzt werden, dann läuft etwas falsch", sagt Daniel Kegler, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksvertetung Süd. Seit Jahren kämpfe seine Fraktion für ein Lenkungskonzept des Schwerlastverkehrs. "Trotz anderslautender Ankündigungen und eines klaren politischen Beschlusses hat die Verwaltung bisher kein Konzept vorgelegt", kritisiert er. In der nächsten Sitzung (am 21. Januar, 17 Uhr) wird die CDU-Fraktion daher den Sachstand bei der Erstellung des Verkehrskonzeptes erfragen. "Theoretisch müsste das Konzept längst vorliegen.



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