Schwierigkeiten bei Fördermitteln gegen Graffiti

derwesten

21.09.2015

Großenbaum/Rahm. Wann die Stadtverwaltung die Schmierereien an den beiden S-Bahn-Stationen Großenbaum und Rahm beseitigt und Schutzvorkehrungen gegen neue Graffiti trifft, wollte kürzlich die CDU in der Bezirksvertretung Süd (BV) wissen. Das hatte die BV auf ihren Antrag hin schon im März gefordert. Vor allem sollten beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) entsprechende Fördermittel beantragt werden. Denn der VRR gewährt 55 Euro je Quadratmeter Fläche, um die Sprayfarben zu beseitigen und anschließend eine Schutzschicht aufzutragen, die das künftig wesentlich erleichtert.„Am 23. Juni wurde der entsprechende Förderantrag gestellt“, antwortete Bezirksamtsleiter Friedhelm Klein. Allerdings habe der VRR am 7. August mitgeteilt, die Förderung beziehe sich nur auf die Zugänge, nicht auf die eigentlichen Bahnunterführungen, für die die Deutsche Bahn zuständig sei. Für die Zugänge ist die Stadt Duisburg verantwortlich. Daraufhin hätten die städtischen Wirtschaftsbetriebe den VRR angeschrieben und gebeten, doch die Förderrichtlinien entsprechend zu ändern. Denn es ergebe nur Sinn, die Schmierereien komplett zu entfernen und alle Flächen zu versiegeln. Eine Antwort darauf stehe noch aus.

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